Grußwort des Bürgermeisters an die Einwohner von Wipperdorf

Freitag, 01. Januar 2016, 20:21 Uhr
Sehr geehrte Einwohner der Gemeinde Wipperdorf,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich wünsche Ihnen ein gesundes neues Jahr sowie alles Gute für Ihre Pläne im Jahr 2016!
Ich hoffe, Sie haben schöne Festtage verlebt, sich ein wenig erholt und können sich den Aufgaben im neuen Jahr widmen.
Auch für die Gemeinde hält das Jahr 2016 Herausforderungen bereit.

Mit Fördermitteln aus der Dorferneuerung wird der Gehweg in der Straße der Einheit, von der Weberstraße bis zum Einkaufszentrum, ebenso erneuert werden wie die Straßenbeleuchtung. In diesem Zusammenhang wird der nördliche Teil des Gehweges der Bleicheroder Straße vom Grundstück Hausnr. 10 bis zum vorhandenen Gehweg, mit einem Brückenbau über den Aßmannsgraben, vervollständigt werden.

Nach fast 10 Jahren Diskussion und Problemen mit Investoren zum Windpark ist nun endlich absehbar, dass beginnend im Frühjahr die ersten Windräder gebaut werden. Die notwendigen Genehmigungen liegen für 6 Windräder vor.

Die Landesregierung hat am 22. Dezember 2015 ein überarbeitetes Leitbild zur Gebietsreform verabschiedet, welches von vielen Verantwortungsträgern im Freistaat kritisiert wird. Es entspricht in Bezug auf die Weiterentwicklung der Verwaltungsgemeinschaften zur Einheits-oder Landgemeinde und damit der Abschaffung unserer Selbstverwaltung nicht meiner Vorstellung. Im Frühjahr will die Landesregierung dazu ein erstes Gesetz verabschieden, um freiwillige Zusammenschlüsse anzuregen. Es wird also noch viel mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, zu besprechen sein. Helfen Sie mit, die notwendigen Entscheidungen zu treffen und kommen Sie zu den noch terminlich festzulegenden Einwohnerversammlungen.

Beherrschendes Thema der letzten Monate war in Deutschland der wachsende Zustrom von Flüchtlingen. Auch in unserer Gemeinde wurde dieses Thema emotional und kontrovers in einer Informationsveranstaltung diskutiert, denn im Anbau unserer Schule sollen acht Flüchtlingsfamilien vorübergehend wohnen. Die Einwohner äußerten ihre Ängste, denn sie wussten nicht, was auf sie zukommt. Zwischenzeitlich hat sich die Initiative „Wipperdorf hilft“ gegründet. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger von Wipperdorf solidarisch zeigen werden, wenn konkrete Unterstützung der Flüchtlinge erforderlich ist. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den Aushängen.

Ich wünsche Ihnen und unserer Gemeinde ein erfolgreiches Jahr 2016

Ihr Joachim Leßner